Umbau für 1,3 Millionen Euro
Wie die „Epicerie sociale“ in Zolver wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden – und aus den roten Zahlen herauskommen soll
Die „Epicerie solidaire et sociale“ in Zolver gibt es nun seit fast zehn Jahren. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde ein Kostenvoranschlag von rund 1,3 Millionen Euro für Umbauarbeiten genehmigt – man erhofft sich Raum für neue Möglichkeiten und die Rückkehr zur Normalität, wie vor Covid.
Neben lokalen/regionalen, biologischen und Fairtrade-Produkten bietet die „Epicerie“ auch Tagesmenüs an Foto: Editpress-Archiv/Philippe Reuter/Revue
Die „Epicerie“ ist seit ihrer Konzeption vielfältig aufgestellt. Der Grundgedanke ist, dass jeder dort einkaufen kann. Bedürftigen, die beim örtlichen Sozialamt Hilfe in Anspruch nehmen, wird eine Ermäßigung auf den Warenkorb ermöglicht. Dieser setzt sich aus lokalen, regionalen, biologischen sowie Fairtrade-Produkten zusammen. Es sei wichtig, die Kundschaft des „Office social“ zu entstigmatisieren und einen diskreten Umgang zu gewährleisten, so Nathalie Morgenthaler (CSV), Sozialschöffin der Gemeinde Sanem und Mitglied des Verwaltungsrats von „Eis Epicerie“.