Kinderglück in Krisenzeiten

Wie die Entbindungsstationen derzeit arbeiten und wie Mütter das erleben

Frauen, die in der Krise ein Kind erwarten, haben es nicht leicht. Der Geburtsstress wird durch die Sicherheitsmaßnahmen in Krankenhäusern und ausgefallenen Arzttermine noch verstärkt. Dass die vier Entbindungsstationen des Landes unterschiedliche Regeln haben, um mit der Pandemie umzugehen, trägt zur Verwirrung bei. Ein Versuch, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Die vier Entbindungsstationen in Luxemburg haben unterschiedliche Regeln, um Personal und Patienten vor dem Coronavirus zu schützen. Das führt zu Verwirrung bei werdenden Eltern. 

Die vier Entbindungsstationen in Luxemburg haben unterschiedliche Regeln, um Personal und Patienten vor dem Coronavirus zu schützen. Das führt zu Verwirrung bei werdenden Eltern.  Foto: AFP/Hannah Mckay

Yolande Klein ist Hebamme und Vizepräsidentin der „Association luxembourgeoise des sages-femmes“, kurz ALSF. Sie beobachtet, dass werdende Mütter derzeit besonders viele Fragen quälen. Ist eine Wassergeburt erlaubt? Darf der Vater bei einem Kaiserschnitt dabei sein? Muss ich die Maske während der gesamten Geburt tragen? Es sei nur schwer durchzublicken, weil jede Entbindungsstation andere Regeln und andere Begründungen habe. „Das alles wäre besser nachzuvollziehen, wenn es überall gleich wäre“, findet Klein.

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