Neuerscheinung

Wie auch die Bauern von der Industrialisierung profitierten: 13. Band der „Fondation Bassin Minier“ erschienen 

Der 13. Band der Buchserie „Mutations“ der „Fondation Bassin Minier“ räumt mit einem Mythos der Industrialisierung Luxemburgs auf. Nämlich, dass die mit der Entdeckung von Eisenerzvorkommen im Süden des Landes Anfang der 1840er Jahre begonnene industrielle Revolution in erster Linie auf Kosten der Bauern ging.

Die Autoren und Verantwortlichen des 13. Bandes. V.l.: Luciano Pagliarini, Armand Logelin-Simon, Stéphanie Kovacs, Dominik Trauth, Antoinette Lorang, Massimo Malvetti, Jürgen Stoldt und Tiago Flores

Die Autoren und Verantwortlichen des 13. Bandes. V.l.: Luciano Pagliarini, Armand Logelin-Simon, Stéphanie Kovacs, Dominik Trauth, Antoinette Lorang, Massimo Malvetti, Jürgen Stoldt und Tiago Flores Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Nachdem Ende 2022 das Gesundheitswesen im Süden Schwerpunkt des zwölften Buches der Stiftung „Bassin Minier“ war, ist nun der 13. Band der „Mutations“-Serie erschienen. Titel: Die Bauern und die Industrialisierung im „Bassin Minier“. „Der Übergang der Agrarwelt zur Industrieregion verlief evidenterweise nicht ohne Konflikte“, schreibt die Kunsthistorikerin Antoinette Lorang im Vorwort: „Die Eingriffe in die Landschaft und die Eigentumsverhältnisse, die Veränderungen im dörflichen Zusammenleben und in den lokalen Entscheidungsgremien wirkten bedrohlich“.  

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