„Ich arbeite nur mit Nospelter Lehm“

Wie Usch Biver die „Emaischen“ am Leben hält

Zwischen rotem Lehm und jahrhundertealter Tradition hält ein Mann ein Handwerk am Leben, das fast verschwunden wäre. In Nospelt formt Eugène „Usch“ Biver nicht nur „Péckvillercher“ – er formt ein Stück Identität.

Eugène „Usch“ Biver in Nospelt mit traditionellem „Péckvillercher“-Handwerk, das luxemburgische Kultur lebendig hält

Eugène „Usch“ Biver macht in Nospelt mehr als „Péckvillercher“ – er hält ein Stück Identität lebendig Foto: Carole Theisen

„Ich arbeite ausschließlich mit Nospelter Lehm. Das ist mein Material, mein Fundament“, erzählt Usch Biver voller Stolz. Wenn in Nospelt am Ostermontag die ersten „Péckvillercher“ über die Tische wandern, beginnt für viele Besucher ein fröhliches Ritual. Für Biver ist es mehr als das. Der 84‑Jährige ist der letzte „Aulebäcker“ Luxemburgs, der noch mit lokalem Lehm arbeitet.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburg-Stadt

Abschied vom Diesel: Ab 2027 sollen alle hauptstädtischen Busse elektrisch fahren