„Ich arbeite nur mit Nospelter Lehm“
Wie Usch Biver die „Emaischen“ am Leben hält
Zwischen rotem Lehm und jahrhundertealter Tradition hält ein Mann ein Handwerk am Leben, das fast verschwunden wäre. In Nospelt formt Eugène „Usch“ Biver nicht nur „Péckvillercher“ – er formt ein Stück Identität.
Eugène „Usch“ Biver macht in Nospelt mehr als „Péckvillercher“ – er hält ein Stück Identität lebendig Foto: Carole Theisen
„Ich arbeite ausschließlich mit Nospelter Lehm. Das ist mein Material, mein Fundament“, erzählt Usch Biver voller Stolz. Wenn in Nospelt am Ostermontag die ersten „Péckvillercher“ über die Tische wandern, beginnt für viele Besucher ein fröhliches Ritual. Für Biver ist es mehr als das. Der 84‑Jährige ist der letzte „Aulebäcker“ Luxemburgs, der noch mit lokalem Lehm arbeitet.