Artenschutz
Wie Nistkästen Luxemburgs Schleiereule vor dem Verschwinden retten sollen
Schleiereulen sind nachtaktiv und machen sich in der Dämmerung auf die Jagd nach Säugetieren Foto: Sicona
Schleiereulen besiedeln hierzulande die offene Agrarlandschaft mit dörflichen Siedlungen und legen ihre Bruten vor allem in Scheunen sowie Kirchtürmen an. Die räumliche Ausdehnung der Reviere wird stark durch das Nahrungsangebot und die Verfügbarkeit von geeigneten Brutplätzen beeinflusst. Schleiereulen sind nachtaktiv und machen sich in der Dämmerung auf die Jagd nach Säugetieren, vor allem Mäusen. Dabei gleiten sie fast geräuschlos über den Boden, um ihre Beute zu erfassen. Tagsüber ruhen sie bewegungslos an einem dunklen und witterungsbeständigen Ruhe- und Nistplatz. Sie sind außerhalb der Brutzeit vor allem Einzelgänger.