Colmar-Berg

„Wie Hund und Katze in einem“ – Familie Pellé fordert neue Rechte für Hausschweine

In Luxemburg regt sich Widerstand gegen veraltete Tiergesetze: Yann Pellé, Vater einer fünfköpfigen Familie und stolzer Besitzer des Minischweins „Babe“, hat eine Petition eingereicht. Sein Anliegen: Minischweine sollen als Haustiere anerkannt werden – samt rechtlichem Rahmen für den Einsatz in der tiergestützten Therapie.

Ein Teil der Familie Pellé: Christelle, Lyano, Yann und Babe

Ein Teil der Familie Pellé: Christelle, Lyano, Yann und Babe Foto: Carole Theisen

„Wir sind Tierfreunde durch und durch“, erzählt Yann Pellé. Nach dem Verlust ihres Hundes fanden er und seine Familie durch Zufall zu „Babe“, einem Minischwein aus Kaiserslautern, das schon bald zu einem fest integrierten Familienmitglied werden sollte. Doch mit der Haltung eines Schweins im Haushalt kamen auch unerwartete Herausforderungen: „Wir mussten uns plötzlich als Schweinehalter registrieren, eine Herdennummer beantragen und dürfen mit Babe nicht einmal einfach so zum Tierarzt fahren.“ Der Initiator der Petition N°3389 erklärt jedoch, dass Schweine, ähnlich wie Hunde und Katzen, zu treuen Begleitern werden können und sogar therapeutisch eingesetzt werden sollten.

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