Kunstecke
Wie Eva L’Hoest die Vermächtniskultur im „Casino“ digital aufarbeitet
Es ist eine Premiere für Eva L’Hoest: Mit „The Mindful Hand“ widmet das Casino der Künstlerin ihre erste institutionelle Solo-Ausstellung. Ein Blick auf die Schau.
Einblick in die Ausstellung „The Mindful Hand“ von Eva L’Hoest Copyright: Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain, Foto: Daniel Wahl/Melt Studio
Eva L’Hoest, 1991 in Lüttich geborene Belgierin, hat sich nach ihrem Studium anhand ihres vielseitigen künstlerisch angesprochenen Themenfeldes und des der heutigen Zeit geschuldeten Umgangs mit digitalen wie analogen Techniken relativ schnell einen Namen gemacht. Beteiligungen an Expos in Brüssel wie Sydney oder Riga sowie die Teilnahme an der Biennale in Lyon oder am „Okayama Art Summet“ haben ihren Sinn für „Kombination von Skulpturen, Performances und audiovisuellen Installationen“ verdeutlicht, ihre Visionen setzt sie in unterschiedlicher technologischer Form zu unverwechselbaren Kunstwerken um. Die Jury des „Edward Steichen Award“ hat ihr 2022 diesen Preis für ihre „Polyvalenz“ und ihre Fähigkeit, sich „passende Technologien anzueignen“, um neue mentale Bilder zu schaffen, verliehen. Die Jury bescheinigt ihrer Kunst, auf außerordentliche Weise eine Brücke zwischen „Mythologie“ und „zeitgenössischen Herausforderungen“ zu schlagen.