Drei Jahre nach der Flucht
Wie Daniel Porcedda sich nach 24 Jahren in der Ukraine wieder in Luxemburg einlebt
Ein Luxemburger kehrt als Flüchtling aus Kiew zurück. Zwischen Sehnsucht und Neuanfang reflektiert er über den Krieg, seine Folgen und die fragile Zukunft Europas.
Daniel Porcedda: Drei Jahre nach der Flucht aus der Ukraine lebt er heute in Belval. Die Sehnsucht nach Kiew ist geblieben. Mit dem Viertel hat er sich „arrangiert“, dank auch seines Sohnes Thierry. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Gerade angekommen!“, lautet die SMS, die um 6.25 Uhr eintrifft. Absender: Daniel Porcedda. Er gehört zu jenen, die fliehen, als Putin am 24. Februar die Ukraine angreift. Drei Jahre ist das her. Nach einer insgesamt 4.000 Kilometer langen Flucht erreichen Daniel, seine Frau Veronika und zwei Bekannte am 7. März 2022 Luxemburg.