Differdingens Kreative
Wie Corona den Alltag im „1535°“ bestimmt
Live Paintings nein, Tätowierungen ja – Konzerte nein, Comics ja. Wie sehr treffen Pandemie, Lockdown und Restriktionen Kreativschaffende in Luxemburg? Vier Schöngeister aus Differdingens Creative Hub 1535° berichten von ihrer derzeitigen Lage.
Urban Artist David Soner arbeitet an seinem neuesten Werk – ohne Publikum. „Live Paintings“ musste er während der Pandemie absagen. Foto: Raffael Wilmes
Graue Wolken hängen am Mittwochnachmittag über dem mit Autos überfüllten, löchrigen Parkplatz des Differdinger 1535° Creative Hub. Auch der defekte Parkautomat und die Baustelle nebenan vermitteln nicht den Eindruck, dass sich an solch einem unästhetischen Ort ein Sammelbecken für Kreative befinden könnte. Doch tatsächlich haben Musiker, Zeichner, Tätowierer und Grafikdesigner in den ehemaligen Industriegebäuden von ArcelorMittal ihren Platz gefunden.