Jugendschutz-Serie

Wenn kein anderer Weg mehr bleibt: Der Ombudsmann für Kinder und Jugendliche

Jahrelang konnte ein Lehrer des LCD ungestört seinen Schüler*innen private Nachrichten schicken. Die Schule streitet ab, von den Vorwürfen gewusst zu haben, und die Betroffenen berichten von ergebnislosen Bitten nach Hilfe. Teil 7 unserer Jugendschutz-Serie: Charel Schmit erzählt über seine Arbeit als Ombudsmann für Kinder und Jugendliche: Er hat turbulente Monate hinter sich.

Das OKaJu soll eine nationale Anlaufstelle sein, die immer dann einspringt, wenn alle anderen Institutionen und Hilfsangebote nicht infrage kommen

Das OKaJu soll eine nationale Anlaufstelle sein, die immer dann einspringt, wenn alle anderen Institutionen und Hilfsangebote nicht infrage kommen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Noch zu Beginn dieses Jahres bestand das Team des Ombudsmann für Kinder und Jugendliche (OKaJu) aus nur 1,5 Personen: Dem Ombudsmann und einer Juristin, die dort eine Halbtagsstelle besetzte. Zählt man die beiden Verwaltungskräfte noch mit hinzu, kann man hier immer noch von einer sehr überschaubaren Größe sprechen. Dabei ist das OKaJu eine Kontaktstelle für die Sicherung von Kinder- und Jugendrechten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde letztes Jahr beschlossen, das Team im Sommer 2021 aufzustocken. Besonders der Bereich des Beschwerdemanagements soll ausgebaut werden.

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