Ukraine-Flüchtlinge mit Luxemburger Pass
„Wenn es geht, wollen wir hier bleiben!“
Lockere Stimmung beim Abendessen im Restaurant. Es wird gelacht und viel geredet. Über den Krieg in der Ukraine, die Daheimgebliebenen und das Leben in Sicherheit. Auch über die Flucht, denn vor rund vier Wochen haben Daniel Porcedda, seine Frau Veronika, Milena und deren Tochter Valerija die Ukraine verlassen. Vertrieben durch Putins Invasion. Die drei ukrainischen Frauen lassen ihr Geburtsland zurück, Daniel seine Wahlheimat. 24 Jahre lang hat der heute 63-Jährige in „Kyjiw“ gelebt. Er ist Luxemburger, das Tageblatt hat in den vergangenen Wochen mehrmals über ihn berichtet. Auch über seinen Sohn, Thierry, der die Gruppe in Moldawien abholte und nach Belval brachte. Dort leben Daniel und Veronika nun im Appartement von Thierry und dessen Freundin Leslie. Ein Gespräch – auch über den Wunsch, für immer hier zu bleiben.
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos: Daniel, Thierry, Veronika, Leslie, Valerija und Milena (v.l.n.r.) Foto: Editpress/Tania Feller