Trier
Wegen Volksverhetzung vor Gericht: Prozess gegen mutmaßlichen „Reichsbürger“ gestartet
Unter anderem wegen Volksverhetzung hat in Trier ein Prozess gegen einen mutmaßlichen „Reichsbürger“ begonnen. Dem 51-Jährigen werden gleich mehrere Taten vorgeworfen, die Liste der Anklagepunkte ist lang.
Der mutmaßliche Reichsbürger leugnet sogar die Existenz der Bundesrepublik Foto: Patrick Seeger/dpa
So wird dem Angeklagten in erster Linie vorgeworfen, zwei Beiträge in den sozialen Netzwerken geteilt zu haben. In denen habe dieser Beschränkungen während der Pandemie mit der Verfolgung und dem systematischen Mord an Juden während der NS-Zeit verglichen, wie ein Sprecher des Amtsgerichts in Trier mitteilte. Zudem habe der Mann mehrfach Polizisten als Verbrecher bezeichnet, denen die Todesstrafe gebühre. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) darüber berichtet.