Theaterstück „Success Story“
Was es bedeutet, im Kinderheim aufzuwachsen und welche Vorurteile besonders wehtun
Sie waren auf Nonnen und Betreuungspersonal angewiesen: „Success Story“ rückt Menschen in den Mittelpunkt, die in Luxemburgs Kinderheimen aufwuchsen. Statt Fiktion bringen Carole Lorang und Mani Muller Statements auf die Bühne. Hart, ehrlich und unerwartet.
Sie schenken Heimkindern aus Luxemburg ihre Stimme: Franz Leander Klee (l.), Germain Wagner (M.) und Renelde Pierlot sowie Alain Schumann, der auf diesem Bild nicht zu sehen ist Foto: Editpress/Julien Garroy
„E Rhummert, dee bréngt et net.“ Der Satz bezieht sich auf Kinder, die im kirchlich betreuten Heim „op der Rhum“ aufgewachsen sind. Und er sitzt. In „Success Story“ folgen weitere Aussagen, die wehtun. Die Produktion desEscher Theaterund der „Compagnie du Grand Boube“ feierte 2018 Premiere, jetzt läuft die Wiederaufnahme im Ariston in Esch.