Tageblättchen

Was das Kinderbuch „Der zauberhafte Elfenbaum“ so toll macht und wer den Müll wegbringt

Auf der Kinderseite des Tageblatt entdecken Kinder in Luxemburg jede Woche Neues. Diese Woche verrät unsere Kinderkorrespondentin Alice, was ihr Lieblingsbuch ist. Wir lernen, was eine Gemeinde ist – und wer dort arbeitet. Im Kinderkalender gibt es Tipps für die Schulferien.

Was das Kinderbuch „Der zauberhafte Elfenbaum“ so toll macht und wer den Müll wegbringt

Bild: Editpress

Unsere Kinderkorrespondentin erzählt: Alice’ Lieblingsbuch ist „Der zauberhafte Elfenbaum“

Von Kinderkorrespondentin Alice

Alice ist sechs Jahre alt und in der ersten Klasse - sie liest gerne, spielt Geige, verbringt gerne Zeit mit ihrer Mama und ihrem Papa und spielt gerne im Garten

Alice ist sechs Jahre alt und in der ersten Klasse – sie liest gerne, spielt Geige, verbringt gerne Zeit mit ihrer Mama und ihrem Papa und spielt gerne im Garten Foto: Privat

Mein Lieblingsbuch ist „Der zauberhafte Elfenbaum“. Das ist ein Buch für die zweite Klasse.

In der Geschichte spielt Luisa im Garten, als plötzlich eine Kastanie vom Baum fällt. Das Mädchen hebt die Kastanie auf. Dann ruft eine Stimme aus dem Baum: „Gib mir bitte meine Glücksfrucht!“ Die Stimme gehört der Elfe Malinia. Sie schrumpft Luisa, damit sie die Elfen und Tiere im Baum besuchen kann. So lernt Luisa eine neue Welt kennen. Auch der Flügelfuchs ist dabei.

Mir gefällt das Buch, weil es um Elfen geht und weil viele verschiedene Dinge passieren. Ich mag auch, dass Luisa aufpassen muss, was sie sagt, weil die Elfen geheim sind. Besonders toll finde ich die Profifragen im Buch. Zum Beispiel: „Was stimmt? Luisa nickt mit dem Kopf. Luisa schüttelt den Kopf. Luisa wackelt mit dem Kopf.“ Das hilft beim Verstehen der Geschichte.

Die Bilder finde ich schön. Sie zeigen, was in der Geschichte passiert. Wenn man ein Wort nicht versteht, kann man die Zeichnungen anschauen und sich denken, was das Wort bedeutet.

Im Buch ist auch ein Lesezeichen, auf dem die Lösungen für die Profifragen stehen. Weil wir das Buch aus der Escher Bibliothek ausgeliehen haben, darf ich das Lesezeichen nicht herausnehmen, damit andere Kinder die Lösungen auch sehen können. Ganz am Ende des Buches gibt es dann auch noch Fragen für Vollprofis.

Ich hoffe, dass andere Kinder das Buch auch lesen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht.


Mehr Mülleimer für weniger Dreck – aber wer kümmert sich eigentlich darum?

vum Zentrum fir politesch Bildung

Leere Dosen auf dem Spielplatz, Verpackungen auf dem Gehweg oder Plastikflaschen auf der Wiese … Was kann man tun, damit weniger Dreck auf dem Boden liegt? Diese Frage stellt sich zum Beispiel eine Gemeinde. Sie versucht, Lösungen für ein Problem zu finden. Sie kümmert sich nämlich um die Müllabfuhr und darum, dass es in der Gemeinde sauber ist.

Eine Gemeinde kümmert sich um vieles, was deinen Alltag bestimmt: Spielplätze, Versammlungsorte, Schulgebäude, die „Maison relais“ und eine gute Planung für neue Häuser. Oder, dass die Straßen sicher sind und Wasser zu dir nach Hause kommt.

Warum übernimmt die Gemeinde all diese Aufgaben?

Ganz einfach: Sie möchte, dass es allen Menschen in der Gemeinde gut geht und sie an einem sauberen, sicheren und angenehmen Ort leben. Dazu gehört natürlich auch die Rücksicht auf die Bedürfnisse von Kindern – schließlich sollt ihr euch wohlfühlen.

Busfahrerinnen und Busfahrer arbeiten oft für die Gemeinde

Busfahrerinnen und Busfahrer arbeiten oft für die Gemeinde Illustration: Zeppi&Bob, marcwilmes.com

Aber wer ist eigentlich „die Gemeinde“? Das sind viele Menschen, die für die Gemeinde und im Rathaus arbeiten. Sie erledigen unterschiedliche Aufgaben: Pförtner, Personal in der „Maison relais“, Busfahrer und Busfahrerinnen, Gärtner und Gärtnerinnen, Sekretäre und Sekretärinnen, Putzpersonal … Die Angestellten der Gemeinde erkennst du meistens am Logo auf ihrer Kleidung oder auf ihren Fahrzeugen.

Jetzt bist du dran!

Werde zum Gemeindedetektiv: Schau auf deinem Schulweg mal ganz genau hin. Welche Dinge benutzen (fast) alle Menschen? Gibt es Dinge, die du verbessern möchtest?

Halte auf deinem Schulweg die Augen auf: Musst du Zebrastreifen benutzen?

Halte auf deinem Schulweg die Augen auf: Musst du Zebrastreifen benutzen? Illustration: Zeppi&Bob, marcwilmes.com

Du möchtest mehr wissen? Dann schau dir folgendes Video an: https://www.youtube.com/watch?v=Chl9zV9eLJs


Kinder-Kalender

Der Frechdachs hat Ausschau gehalten: Diese Veranstaltungen sind besonders toll für Kinder/Illustration: Editpress

Der Frechdachs hat Ausschau gehalten: Diese Veranstaltungen sind besonders toll für Kinder Illustration: Editpress

Basteln zu Ostern

Wann? 31. März, 14.00 bis 16.00 Uhr.

Wo? Kulturhuef Grevenmacher (54, route de Trèves, L-6793 Grevenmacher).

Was? Bald feiern viele Menschen in Luxemburg Ostern. Bestimmt kennst du den Osterhasen. Vielleicht bekommst du zu den Feiertagen sogar ein Schoko-Ei! Wenn du Lust hast, etwas zu Ostern zu basteln: Im Kulturhuef Grevenmacher gibt es dazu einen Bastelkurs. Dafür kriegst du farbige Bausteine. Das Atelier ist für Kinder ab sechs. Es kostet 15 Euro. Das Material ist inbegriffen. Es dürfen bis zu zehn Kinder mitmachen. Die gesprochenen Sprachen: Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Englisch. Tickets: kulturhuef.lu.

Rundgang durch das Naturmusée

Wann? 5. April, 16.00 bis 17.00 Uhr.

Wo? Naturmusée (25, rue Münster, L-2160 Grund Luxemburg).

Was? Wenn du mehr über das Naturmusée in Luxemburg-Stadt erfahren willst, lohnt sich der Rundgang mit einem Teammitglied des Museums – die kennen sich dort besonders gut aus. Am 5. April zeigen sie dir, was das Museum das ganze Jahr über ausstellt. Die Entdeckungsreise ist auf Französisch. Du musst mindestens zehn Jahre alt sein, um mitzumachen. Der Rundgang ist im Ticketpreis inbegriffen. Mehr Infos: booking.mnhn.lu.

Malkurs

Wann? 2. und 9. April, 14.00 bis 16.30 Uhr.

Wo? ManuKultura (1, Am Millenhaff, L-8706 Useldingen).

Was? Du malst gerne? Probier doch mal einen Zeichenkurs aus! Im Kulturzentrum ManuKultura hilft dir die Malerin Claudine Marie Maillet dabei. Sie wählt für jeden Kurs ein anderes Thema aus. Am 2. April sollt ihr Bilder wie der Künstler Hundertwasser zeichnen. Er war für seine bunte Malerei bekannt. Am 9. April geht es um den Künstler Keith Haring. Der malte Figuren aus dicken, schwarzen Linien. Er benutzte auch knallige Farben. Du musst dich für die Malkurse anmelden. Sie kosten 22 Euro. Das Material ist inklusive. Alle Informationen gibt es unter cmn-art.com oder auf manukulturauseldeng.com.

Kunst-Atelier

Wann? 8. April, 14.30 bis 17.00 Uhr.

Wo? Konschthal (29, boulevard Prince Henri, L-4280 Esch-sur-Alzette).

Was? Sam Erpelding ist ein Luxemburger, der aus Geräuschen Kunst macht. Das nennt man auf Englisch „Sound Art“. Er zeigt dir in einem Atelier („Ecoacoustics & Sound-Art“) in der Konschthal in Esch, wie das geht. Du darfst teilnehmen, wenn du zwischen 10 und 15 bist. Das Atelier kostet acht Euro und findet auf Französisch, Englisch, Deutsch und Luxemburgisch statt. Du musst dich anmelden. Auf konschthal.lu gibt es mehr Informationen.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren