Social-Media-Trend

Was bei der Baumpflanz-Challenge erlaubt ist – und worauf Teilnehmer achten müssen

Die Baumpflanz-Challenge macht derzeit in den luxemburgischen sozialen Medien die Runde. Ob Musikverein, Jugendgruppe, Gemeinde oder Feuerwehr – viele wurden bereits getaggt und damit aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden einen Baum zu pflanzen. Doch darf man einfach so einen Baum pflanzen? Wir haben bei der Naturverwaltung nachgefragt.

Baumpflanz-Aktionen, wie hier in Grevenmacher, gibt es immer wieder, besonders zum Tag des Baumes. Doch aktuell will auch eine Soziale-Medien-Challenge für mehr Grün in Luxemburg sorgen. 

Baumpflanz-Aktionen, wie hier in Grevenmacher, gibt es immer wieder, besonders zum Tag des Baumes. Doch aktuell will auch eine Soziale-Medien-Challenge für mehr Grün in Luxemburg sorgen.  Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Prinzipiell braucht man die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers, egal ob es sich dabei um eine Privatperson, eine juristische Person, eine Gemeinde oder den Staat handelt“, erklärt die Naturverwaltung in einer E-Mail auf unsere Anfrage. „Wer im Wald pflanzen möchte, muss sich an den zuständigen Förster wenden.“ Beim Standort sei es wichtig, vorauszudenken, wie viel Platz der Baum einnimmt, wenn er ausgewachsen ist. „Es ist wichtig, dass der Baum keinen Zugang für Rettungsdienste versperrt oder sonst an einem Ort steht, an dem er zum Hindernis wird. Wenn er heranwächst und mehrere Meter hoch ist, sollte er auch nicht zu nah an einem Gebäude stehen, sonst könnten Äste die Fassade beschädigen oder Blätter das Regenabflussrohr verstopfen“, so die Experten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Bezahlbarer Wohnraum in Niederkorn

Rotes Kreuz setzt auf betreutes Wohnen