KINO

Was Maria Callas und Angelina Jolie in „Maria“ verbindet

„Maria“, der neue Film des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín, beleuchtet die letzten Tage der Operndiva Maria Callas. Mit Angelina Jolie in der Hauptrolle ist dies der abschließende Teil einer Filmreihe von Frauenporträts, der weniger an der Behauptung einer „historischen Wahrheit“ interessiert ist, als vielmehr über die Komplexität des Biopics als Filmgenre nachdenkt.

Angelina Jolie in „Callas“

Angelina Jolie in „Callas“ Copyright: Pablo Larraín

Pablo Larraín hat in seinen früheren Filmen eindrücklich gezeigt, dass er sich ganz der Frauenperspektive verschrieben sieht: „Jackie“ (2016), über die Frau des US-Präsidenten J.F. Kennedy, und „Spencer“ (2022), über Prinzessin Diana, waren die zwei vorherigen Teile einer Trilogie um große Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Angelina Jolie spielt in „Maria“ die berühmte Opernsängerin Maria Callas, die an ein Comeback glaubt. Auf ihre letzten Tage in Paris fokussiert, zeigt der Film in Rückblenden ihre Erinnerungen, sie sind der einzige Anknüpfungspunkt an die glorreichen Zeiten ihrer künstlerischen Laufbahn.

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