Ein (fast) vergessenes Schloss 

Warum sich eine Stippvisite im französischen Grenzort Preisch lohnt

Fragt man Luxemburger, was sie über die französische Grenzortschaft Preisch, unweit von Frisingen, wissen, geht sofort die Rede von der dortigen Golfanlage. Kein Wunder auch, denn ein Blick über den Parkplatz vor dem Golfhouse genügt, um zu wissen, dass dieser Golfplatz fest in Luxemburger Hand ist. Doch neben diesem 107 Hektar großen Gelände, das 1998 übrigens den Titel „Golfplatz des Jahres“ in Frankreich erhielt, steht das Schloss von Preisch, das heute eher verlassen und vergessen wirkt. 

Das „moderne Schloss“ aus dem 17. Jahrhundert sowie die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Kapelle, die seit Jahren unter Denkmalschutz steht

Das „moderne Schloss“ aus dem 17. Jahrhundert sowie die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Kapelle, die seit Jahren unter Denkmalschutz steht Fotos: Roger Infalt

Der schmale Weg zum Schloss von Preisch führte uns am vergangenen Mittwoch an bereits von der Natur überwucherten und komplett in sich zusammengefallenen Häuserruinen vorbei zu einem Parkplatz mitten auf einem Feld. Diese „Visitenkarte“ lädt nicht unbedingt zu einem Besuch des Schlosses ein. Eigentlich schade, denn die im 10. Jahrhundert erbauten Gemäuer sind, wie sich später herausstellte, eine Stippvisite wert. 

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