Weltbienentag

Warum die Präsenz der Asiatischen Hornisse zur Gefahr wird – auch in Luxemburg

Am Montag findet der „World Bee Day“ der Vereinten Nationen statt. Gute Nachrichten für dieses und andere nützliche Insekten gibt es rund um den 20. Mai indes nicht. Denn: Bienen stehen auf dem Speiseplan der Asiatischen Hornisse – einer invasiven Art, die sich auch in Luxemburg immer weiter ausbreitet. Gespräche mit Menschen, die sich mit dem Thema auskennen, zeigen, wie die Situation aktuell aussieht und in welchen Regionen sich die eingewanderte Hornisse offenbar besonders wohlfühlt.

Anders als die europäische Hornisse mit gelb-schwarzer Zeichnung hat die invasive Art (auf dem Bild zu sehen) einen größtenteils schwarzen Körper mit orangefarbenen Bändern 

Anders als die europäische Hornisse mit gelb-schwarzer Zeichnung hat die invasive Art (auf dem Bild zu sehen) einen größtenteils schwarzen Körper mit orangefarbenen Bändern  Foto: dpa/Axel Heimken

„Ihre Einwanderung ist nicht mehr rückgängig zu machen und auch kaum zu stoppen“, erklärten Landwirtschaftsministerin Martine Hansen und Umweltminister Serge Wilmes (beide CSV) kürzlich in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Sie beziehen sich dabei auf die verstärkte Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in Luxemburg. Durch den Handel nach Europa eingeschleppt, wurde das invasive Insekt vor rund vier Jahren erstmals in Luxemburg entdeckt: zuerst in Junglinster, dann u.a. in Esch, Beckerich oder Ingeldorf.

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