Minus von 33 Prozent
Warum die Luxembourg Pride um Sponsoring kämpft und was US-Präsident Donald Trump damit zu tun hat
Die Pride Week in Esch ist in vollem Gange, doch was das Publikum nicht ahnt: Der Luxembourg Pride drohen die Sponsors auszugehen. Warum US-Präsident Donald Trump eine Mitschuld trägt und wie das Team von Rosa Lëtzebuerg reagiert.
Alle Jahre wieder findet die Luxembourg Pride in Esch statt, aber wie lange noch? Foto: Editpress/Alain Rischard
„Für die Pride in diesem Jahr [hat] Rosa Lëtzebuerg noch keine Absage von Traditionssponsoren erhalten“, hieß es Anfang April im Tageblatt. „Da die Pride Week erst im Juli stattfindet, [sind] jedoch nicht alle Verhandlungen abgeschlossen.“ Damals ging es um das Dekret „Ending Illegal Discrimination and Restoring Merit-Based Opportunity“, im Januar 2025 von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet: Wer mit der US-Regierung zusammenarbeitet, soll seine Diversitätsprogramme einstellen, Bundesbehörden sind diese gar untersagt. Amerikanische Großkonzerne wie JP Morgan sponserten die Luxembourg Pride in der Vergangenheit. Ist damit jetzt Schluss? Ja, ist es. Zumindest teilweise.