Ausstellung in Esch

Warum die Kunstwerke in „Ugegraff“ zerstört und vom Publikum wieder zusammengesetzt werden

Heilung in den Scherben: Die Ausstellung „Ugegraff“ bringt 50 Kunstschaffende zusammen, deren Werke zerstört und gemeinsam wieder aufgebaut werden. Der Kurator Uyi Nosa-Odia über die Vorgeschichte, das Konzept und Kunst gegen häusliche Gewalt. 

Der Kurator: Uyi Nosa-Odia, bekannt als UNO

Der Kurator: Uyi Nosa-Odia, bekannt als UNO Foto: Carole Theisen

Im „Musée national de la Résistance et des droits humains“ beginnt heute Abend ein Experiment, das weit über die Grenzen einer klassischen Ausstellung hinausgeht. „Ugegraff“ – luxemburgisch für „angegriffen“ – bringt 50 Künstler*innen zusammen, um über Gewalt zu sprechen, die sonst oft unsichtbar bleibt. Doch hier wird sie nicht nur thematisiert, sondern körperlich erfahrbar gemacht: Alle Werke werden zerstört – und anschließend von den Besucher*innen wieder zusammengesetzt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren