Echternach

Warum der Wald noch Jahre braucht, um sich von den Mufflons zu erholen

Wildschafe haben seit Jahrzehnten den Wald bei Echternach geschädigt. Obwohl die geplante administrative Jagd ausblieb, sind die Herden geschrumpft. Die ökologischen Folgen sind jedoch geblieben.

Da Mufflon-Schafe als invasiv gelten, stehen sie ganz oben auf der Abschussliste

Da Mufflon-Schafe als invasiv gelten, stehen sie ganz oben auf der Abschussliste Foto: dpa/Oliver Berg

Im Raum Echternach verbreiten sich seit mindestens 30 Jahren eingeschleppte Mufflon-Herden. Es handelt sich dabei um nicht heimische Wildschafe, die Schäden an den Baumrinden verursachen und nachwachsende Jungpflanzen verbeißen. Die Tiere stellen damit vor allem eine Gefahr für den Wald dar, der ohnehin unter den langen Trockenheitsperioden der vergangenen Jahre gelitten hat. Eigentlich hatte das Umweltministerium vor der Pandemie eine administrative Jagd genehmigt, um den Wildbestand deutlich zu reduzieren. Doch dazu kam es nie. Trotzdem kann die Natur- und Forstverwaltung (ANF) heute Veränderungen bei der Verbreitung der Wildschafe verzeichnen, wie sie auf Nachfrage des Tageblatt mitteilt.

Auf Anfrage der Gemeinde

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