Kulturpolitik

Warum Residenzen für Luxemburgs Kunstszene wichtig sind

Sébastian Thiltges hat im Auftrag des Kulturministeriums eine Bestandsaufnahme der Kunstresidenzen in Luxemburg erstellt. Seine Arbeit bringt Klarheit in einen Begriffsdschungel – und könnte die Förderstrukturen für Kunst und Kultur im Land maßgeblich beeinflussen.

Sébastian Thiltges forschte für das Kulturministerium zu Kunstresidenzen in Luxemburg

Sébastian Thiltges forschte für das Kulturministerium zu Kunstresidenzen in Luxemburg Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Was ist eine Kunstresidenz? Die Veranstaltung am Freitagmorgen in der Abtei Neumünster sollte diese Frage beantworten: Das Kulturministerium hat den Literaturwissenschaftler und Forscher Sébastian Thiltges damit beauftragt, eine Bestandsaufnahme der Luxemburger Residenzen zu erstellen und davon ausgehend eine Typologie dieser Residenzen zu entwickeln. Wer glaubt, das interessiere nur ein paar angestaubte Akademiker und Bürokraten, der irrt: Der Saal Edmond Dune in Neumünster war rappelvoll mit allem, was in der Luxemburger Kulturszene Rang und Namen hat.

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