Porträt

„Wann s de eppes brauchs, géi bei d’Jacqueline“: Wenn Engagement zum Lebenswerk wird

50 Jahre Vorstand, 34 Jahre Sekretärin, drei Vereine – und unzählige Menschen, die sie begleitet hat. Jacqueline De Valentin-Bourg prägt das Vereinsleben in Mersch wie kaum eine andere. Ein Porträt über Organisationstalent, Haltung und die Frage, wann es Zeit ist, loszulassen.

Jacqueline De Valentin-Bourg wurde Anfang Dezember mit dem Preis für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Jacqueline De Valentin-Bourg wurde Anfang Dezember mit dem Preis für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet Foto: Editpress/Claude Lenert

Ich kenne Jacqueline De Valentin-Bourg nicht nur aus der Pressemitteilung des „Prix du bénévolat“. Über mehrere Jahre hinweg war die heute 68-Jährige eine konstante Präsenz – in meiner Kinder- und Jugendzeit als Mitglied der „Mierscher Musek“. Sie war immer da: bei Proben, Einsätzen und Veranstaltungen. Nicht laut, nicht im Vordergrund, aber verlässlich. Eine jener Personen, von denen man oft erst im Rückblick merkt, wie sehr sie den Alltag eines Vereins zusammenhalten.

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