Einzigartiges Abenteuer

„Vun der Dier an d’Mier“: Philippe Braquet paddelt nach Rotterdam

Er ist ein Hüne von einem Mann, gut zwei Meter groß, 120 Kilo schwer und seit über zehn Jahren ist der Kajaksport seine große Leidenschaft. Philippe Braquet paddelte bereits Regatta- und Abfahrtsrennen, fährt in ganz Europa schweres Wildwasser, aber in diesem Juni ist alles anders: Von der „Hëttermillen“ paddelt Braquet ganz alleine bis nach Rotterdam.

Ein Sightseeing der anderen Art: Vom Rhein hat Philippe Braquet eine gute Sicht auf den Kölner Dom

Ein Sightseeing der anderen Art: Vom Rhein hat Philippe Braquet eine gute Sicht auf den Kölner Dom Foto: Philippe Braquet

„Wegen der Pandemie war das Reisen nicht so einfach und ich konnte nicht viel Wildwasser paddeln. Ich durfte aber letztes Jahr helfen, als Paule Kremer durch den Stausee schwamm und bewunderte diese Leistung. Da dachte ich, mit dem Kajak könne man doch auch mal eine größere Distanz zurücklegen“, erklärt der 27-Jährige, wie es allmählich zu seinem Plan kam. Zudem arbeitet sein Bruder in Mertert im Hafen und erzählte ihm beiläufig, dass die Schiffe von dort gar nicht so lange bis nach Rotterdam benötigten. Damit hatte er vor über einem halben Jahr seine Idee: von der „Hëttermillen“, vor seiner Haustür, bis in die Nordsee paddeln.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Erster Schritt des langen Weges zur Unesco

Schiefergruben in Obermartelingen wollen Weltkulturerbe werden

;