Luxemburg
Vor 20 Jahren legte ein Mann einen Brand in einem Zug
14. Juli 2006: Gutes Wetter, der Doppelstockzug Modell 2200 mit der Nummer 4717 verlässt um 17.20 Uhr den Hauptbahnhof Luxemburg in Richtung Esch/Alzette - Rodange - Athus. Für etwa 100 der 400 Fahrgäste wird die Fahrt zu einem Horrortrip. „Irrer legt Feuer“ titelt das Tageblatt am 15. Juli.
Fotos: Editpress-Archiv/Alain Rischard
Kurz nach dem Start, es war 17.20 Uhr, verschüttete ein Mann Benzin in einem der Wagen und zündete es an. Es entstand ein Feuer und damit auch eine hohe Rauchentwicklung und Panik im Wagen, die Notbremse wurde auf der Höhe von Gasperich betätigt, Zugtüren wurden geöffnet, Fenster eingeschlagen. CFL-Personal, Fahrgäste aus den anderen Wagen, Passanten und die Journalisten sowie Animateure vom Radiosender Eldoradio, die ihre Studios genau neben dem Tatort hatten, halfen den Fahrgästen im Doppelstockwagen, zerrten sie nach draußen und leisteten Erste Hilfe. Am Beispiel des 20-jährigen David Marques, der einen kleinen Jungen aus dem brennenden Wagen zog.