Überschwemmungen 2018 und 2021

Als das Wasser ins Müllerthal kam: Ein Zeitzeuge erzählt

Zweimal schon wurde das Haus der Familie von Christian Gräf (54) Opfer von Überschwemmungen im Müllerthal. Es war nicht die Schwarze Ernz, die rund um die Heringer Millen vor sich hin gurgelt. Es war der unscheinbare Bëllegerbach, der sich immer dann in einen Riesenstrom verwandelte, wenn es stark regnete. Ein Zeitzeuge erzählt.

Haus der Gräfs 2018 nach Überschwemmung, Armee unterstützt Aufräumarbeiten im Vordergrund

Das Haus der Gräfs 2018 in der Bildmitte: Damals musste die Armee bei den Aufräumarbeiten nach der ersten Überschwemmung helfen Foto: Editpress/Anne Lommel

Christian Gräf verströmt Gelassenheit, mittlerweile gemischt mit einer guten Portion Fatalismus, wenn er über die zwei Nächte 2018 und 2021 spricht. Die Nächte, als das Wasser ungebremst stieg und die Familie und ihr Haus zum Opfer der Wassermassen wurden. Es scheint, als habe man eben damit zu rechnen, dass es so kommt, wenn man so wohnt. Die Familie wohnt seit 2007 dort.

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