Kultur-Events
Von der „Stuff“ zurück auf die Bühne
„Wir waren die Ersten, die schließen mussten und werden die Letzten sein, die wieder öffnen dürfen.“ Die Befürchtungen von Michel Welter („den Atelier“) waren zwar durchaus berechtigt, nun ging es doch schneller als erwartet: Nachdem am Montag die nächsten Lockerungen u.a. für Restaurants und Kneipen verkündet wurden, ist heute die Wiederaufnahme des hiesigen Kulturbetriebes mitgeteilt worden – natürlich unter Bedingungen, dass die Kulturhäuser das „Social Distancing“ respektieren. Weswegen ab Freitag nur bestuhlte Kulturevents, die es erlauben, die Distanz von zwei Metern zu halten, erlaubt werden – womit natürlich die größeren Kulturhäuser im Vorteil sein werden.
Auf der Pressekonferenz wurde auch das Programm der Philharmonie der nächsten Saison vorgestellt Foto: Editpress/Julien Garroy
Dass mittlerweile alle großen Theaterproduktionen abgesagt wurden und man Anfang Juni nicht ohne weiteres neue Stücke aufführen kann (die Probezeiten für ein Theaterstück betragen sechs Wochen, dann beginnt eigentlich die Sommerpause), ist dabei genauso problematisch wie der Fakt, dass bestuhlte Konzerte mit strengen Sicherheitsbestimmungen ziemlich trist werden – hier wird die Kreativität der Kulturinstitutionen gefragt, um Events mit den Sicherheitsmaßnahmen zu gestalten. So erwähnte Kulturministerin Sam Tanson („déi gréng“), dass die Rockhal bereits Open-Air-Konzerte vor dem Gebäude planen würde.