E Bléck duerch d’Lëns

Von Kayl in die USA und wieder zurück: Eugene Swartz ist „der unglücklichste Mann in der US-Armee“

Die Lebensgeschichte von Eugene Swartz ist beeindruckend: Als Sohn eines US-Amerikaners und einer Luxemburgerin flüchtete er nach der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht zunächst aus Luxemburg in die USA, wo er der US-Armee beitrat, um seine Familie im besetzten Heimatland zu befreien.

Eugene Swartz als Soldat vor seinem Jeep, 1945

Eugene Swartz als Soldat vor seinem Jeep, 1945 Foto: Privatarchiv

Eugene Swartz kam am 22. August 1923 in Washington D.C. als Sohn des US-Amerikaners Morris Swartz und der Kaylerin Sophie Laux zur Welt. Der Vater, ein gebürtiger Rumäne, hatte sich Anfang September 1906 als 18-Jähriger in den USA auf die Suche nach dem „American Dream“ begeben. Nach seiner Ankunft verpflichtete er sich dem US-Militär für eine Dienstzeit von drei Jahren, die er mehrmals verlängerte. 1917 erlebte Morris als Soldat den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten mit. Im Mai 1918 landete er – als frisch eingebürgerter US-Staatsbürger – als Teil der 5. US-Division in Frankreich und beteiligte sich an den Kämpfen um Saint-Mihiel sowie an der Meuse-Argonne-Offensive. Mit dem Waffenstillstand im November 1918 übernahmen die US-Amerikaner Besatzungsaufgaben, darunter auch in Luxemburg. Morris wurde in der Umgebung von Esch/Alzette eingesetzt.

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