„Scholesch Eck“

Christian Weis: „Es ist wichtig, dass dieses Projekt endlich fertig wird“

Jahrelang stand die Baustelle am ehemaligen „Scholesch Eck“ still. Nach dem Insolvenzverfahren gegen den Bauträger „GC Promotions“ und einem Urteil zugunsten der Stadt will Esch nun gemeinsam mit den Wohnungseigentümern nach Lösungen suchen, um das Projekt zu Ende zu bringen.

Baustelle am ehemaligen Scholesch Eck mit stillstehender Arbeit und Regenwasser, das im Inneren zu hören ist

Am ehemaligen „Scholesch Eck“ steht die Baustelle still – nur das Plätschern des Regenwassers im Innern ist beim Vorbeigehen zu hören Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Das Wohnprojekt „L’Adresse“ am ehemaligen „Scholesch Eck“ beschäftigt die Stadt Esch seit Jahren. Nachdem der Bauträger „GC Promotions“ in die Insolvenz geraten war, rückte das Projekt zuletzt erneut in den Fokus. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Affäre durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Unternehmer Kindy Fritsch. Dieser hatte „GC Promotions“ bis 2019 besessen und sich danach nach eigenen Angaben aus dem Unternehmen zurückgezogen.

Für die Stadt Esch stehen hauptsächlich die offenen Kosten und die Fertigstellung des Gebäudes im Vordergrund. Nachdem der Gemeinderat am 13. März eine „Autorisation d’ester en justice“ verabschiedet hatte, wurde der Gemeinde am 4. Juni dieses Jahres gerichtlich eine Rückerstattung von rund 164.000 Euro zugesprochen. Die Summe betrifft hauptsächlich Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Raums während der Bauarbeiten.

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