Prozess um IS-Kämpfer

Von Esch aus in den Dschihad: Die Radikalisierung von Steve Duarte und Co.

Von Esch aus in den heiligen Krieg: Am Donnerstag begann der Prozess gegen vier mutmaßliche IS-Kämpfer aus Luxemburg, darunter Steve Duarte, der als einziger noch am Leben sein soll. Radikalisiert wurden die vier Männer unter anderem in der Tewhid-Moschee in der Escher Brillstraße.

Die Moschee in der Escher Brillstraße spielte eine wichtige Rolle bei der Radikalisierung der IS-Kämpfer aus Luxemburg

Die Moschee in der Escher Brillstraße spielte eine wichtige Rolle bei der Radikalisierung der IS-Kämpfer aus Luxemburg Fotos: Editpress/RTL-Screenshot

Von den vier angeklagten IS-Kämpfern aus Luxemburg soll nur noch Steve Duarte leben. Dessen Fall wurde 2019 durch drei TV-Interviews, u.a. bei RTL, bekannt. Der in Meispelt aufgewachsene portugiesische Staatsbürger soll mit seiner Frau und den beiden Kindern weiter im kurdischen Gefängnis Al-Hasaka in Syrien inhaftiert sein. Er strebt eine Ausreise nach Luxemburg an. So harmlos wie er sich in den Interviews gab, ist Duarte – Kampfname Abu Muhajidir Al Andalousi – allerdings beileibe nicht. Das zumindest war eine Erkenntnis des Prozesses, der am Freitag fortgesetzt wird.

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