Kayl-Tetingen
Von Eisen und Lärm: Das neue Museum heißt „Musée Ferrum“
Das neue Museum in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden der Schungfabrik in Tetingen heißt „Musée Ferrum“ (lateinisch für Eisen). Das wurde am Donnerstag anlässlich der Gemeinderatssitzung bekannt. Die Historikerin Laura Caregari erklärte die Namensgebung mit dem engen Bezug der Ortschaft zur Erz- und Eisenindustrie. Im Museum ist eine Dauerausstellung mit den Schwerpunkten Lokalgeschichte sowie „Industrie und Menschen“. Im Mittelpunkt solle der Mensch stehen, betonte Caregari.
Das neue Museum in Tetingen befindet sich im Bau Foto: Tageblatt-Archiv/Lucien Montebrusco
Angesichts bereits bestehender Museen und geplanter Projekte in der Region wolle man eigene Schwerpunkte setzen. Caregari sieht das Ferrum-Museum als eine moderne und interaktive Stätte. Dabei will man sich insbesondere an Kinder und Jugendliche wenden. Wie bereits anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung gesagt worden ist, sieht das Gebäude auch Räumlichkeiten zum Empfang von Grundschulklassen vor.