Fünfbrunnen/Cinqfontaines
Vom Kloster zum pädagogischen Zentrum und Shoah-Mahnmal
Am Mittwoch haben die Herz-Jesu-Pater den symbolischen Schlüssel von Kloster Fünfbrunnen (Cinqfontaines) der Luxemburger Regierung übergeben. Der Ort nahe Ulflingen soll in Zukunft pädagogische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche anbieten und zugleich als Mahnmal für die Shoah fungieren. Wie wichtig ein solcher Ort ist, führt uns der aktuelle Ukraine-Krieg vor Augen. In den nächsten Wochen sollen dort rund 50 Flüchtlinge aufgenommen werden.
Pater Joseph Famerée überreicht den Schlüssel des Klosters Fünfbrunnen an Minister Marc Hansen Foto: Editpress/Alain Rischard
Direkt neben Ulflingen (Troisvierges) befindet sich das Kloster Fünfbrunnen. Der Ort ist sehr abgeschieden und nur über schmale Feldwege zu erreichen. Am Mittwoch fand die symbolische Übergabe des Schlüssels an die luxemburgische Regierung statt. Pater Joseph Famerée überreichte ihn in seiner Funktion als „Supérieur provincial des prêtres du Sacré-Cœur“ an Minister Marc Hansen. Letzterer vertrat Bildungsminister Claude Meisch, der am Vortag positiv auf Covid-19 getestet wurde und sich deshalb in Isolation befindet. „Es war uns wichtig, dass ein Vertreter der Regierung heute hier anwesend ist“, sagte Hansen, der seine Termine etwas umdisponieren musste.