Der grasgrüne Kletterkünstler 

Vom Aussterben bedroht, zum Comeback: Der Laubfrosch erobert Luxemburg zurück

Drei bis fünf Zentimeter kann dieser farbenprächtige und europaweit geschützte Frosch groß werden. Mit seinen Haftscheiben an Fingern und Zehen klettert er auf Gebüsche und Bäume, die unmittelbar an besonnten Gewässern wachsen, um sich in luftiger Höhe zu sonnen. Gehölze, Hochstauden und extensiv genutzte Wiesen in der Nähe seiner Laichgewässer dienen ihm als Landlebensraum.

Gehölze, Hochstauden und Wiesen in der Nähe seiner Laichgewässer dienen ihm als Landlebensraum

Gehölze, Hochstauden und Wiesen in der Nähe seiner Laichgewässer dienen ihm als Landlebensraum Foto: L. Gleesener

In der Fortpflanzungszeit bilden die Männchen an den Laichgewässern große und weit hörbare Ruf-Gemeinschaften, um paarungsbereite Weibchen anzulocken. Nach der Paarung legen die Weibchen Laichballen von 50 bis 100 Eiern in flaches Gewässer an Pflanzenhalmen ab.

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