Waldsterben
Vier von fünf Bäumen in Luxemburg weisen Schäden auf
Den Wäldern in Luxemburg geht es schlecht und eine Besserung ist nicht in Sicht. Dennoch hat der Staat die Aufforstung im vergangenen Jahr mit 1,5 Millionen Euro unterstützt, wie aus einer Antwort auf eine parlamentarische Frage hervorgeht.
Die luxemburgischen Wälder befinden sich in einem schlechten Zustand Foto: Editpress/Julien Garroy
„Der Zustand der Luxemburger Wälder hat sich in den vergangenen fünf Jahren weiter verschlechtert“, geht aus der Antwort des Umwelt-, Klima- und Biodiversitätsministers Serge Wilmes (CSV) auf die parlamentarische Frage der Abgeordneten André Bauler (DP) und Luc Emering (DP) hervor. Vor allem die Nadelwälder, Buchen und die Eichen in den wirtschaftlich genutzten Lohhecken im „Éislek“ seien gefährdet. Allein der Anteil der abgestorbenen Buchen habe sich von 2019 bis 2024 mehr als verdoppelt (von 7 auf 15 Prozent).