Twing Raid

Vier Luxemburger, zwei Twingos, hundert Geschichten

Die Twingos sind wieder da. Staub in den Radkästen, kleine Kratzer im Lack, Erinnerungen im Gepäck. Zwei Twingos, vier Luxemburger und mehr als 3.000 Kilometer später ist das Abenteuer Twing Raid vorbei. Im Gespräch mit den Teilnehmern wird klar: Die Rallye hat bei allen bleibende Eindrücke hinterlassen.

Gianni Mersch und Christian Schaack kehren zurück nach Esch, Porträt zweier Persönlichkeiten vor städtischer Kulisse

Gianni Mersch und Christian Schaack, zurück in Esch Foto: Carole Theisen

Vor wenigen Wochen standen sie frühmorgens vor dem Lycée de Garçons in Esch: zwei bunt bemalte Renault Twingo, vier Fahrer, ein Schulprojekt – und ein Ziel irgendwo hinter dem Atlasgebirge. Die Mission: der Twing Raid, eine ungewöhnliche Solidaritätsrallye durch Marokko, an der in diesem Jahr rund 450 Teams teilnahmen.

Zehn Tage lang fahren die Teilnehmer mit einem Auto, das eigentlich für Stadtverkehr gebaut wurde: dem Twingo der ersten Generation. Zwei Personen pro Wagen, mehrere tausend Kilometer Strecke, Wüstenpisten, Gebirgspässe – und immer wieder improvisieren, reparieren, weiterfahren.

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