Coronavirus
Viele Menschen sind weiterhin auf die Unterstützung von Erziehern und Sozialpädagogen angewiesen
Seit Beginn der Covid-19-Krise hört man täglich Dutzende von absolut gerechtfertigten Danksagungen an Vertreter der verschiedensten Berufssparten, die während dieser schwierigen Zeit täglich zur Arbeit fahren, um ihren Mitmenschen unter die Arme zu greifen. Damit stellen sie nicht nur ihre eigene, sondern auch die Gesundheit ihrer Liebsten aufs Spiel. Bei den ganzen Danksagungen wurde jedoch eine Berufsgruppe fast überall vergessen: die der Erzieher und Sozialpädagogen.
Erzieher sind nicht nur für die Betreuung in den „Maison relais“ zuständig, sondern kümmern sich auch um Senioren und Menschen mit Einschränkungen Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Vielen Eltern ist neben der Schließung der Schulen aufgefallen, wie sehr sie vielleicht unbewusst auf die „Maisons relais“ angewiesen waren. Doch der Beruf des Erziehers und des Sozialpädagogen geht noch viel weiter und ist vielseitiger, als die meisten vermuten würden. Hunderte von „Educateurs“ und „Educateurs gradués“ sind ebenfalls während der Pandemie Tag für Tag im Einsatz, um sich um jene Mitmenschen zu kümmern, die sonst niemanden haben oder auf spezielle Hilfe angewiesen sind.