Filmfestival
Vicky Krieps und Désirée Nosbusch sind nicht das einzige, was das Publikum bei der Berlinale erwartet
Der Trost von Fremden: Alles wird neu bei der Berlinale – nur die Probleme bleiben erst mal die alten.
Bild aus dem Jahr 2022: Die Berlinale bleibt eins der bedeutendsten Filmfestivals Deutschlands Copyright: Erik Weiss/Berlinale 2022
Heute Abend werden sie eröffnet: Die 75. Berliner Filmfestspiele – und das gleich mit zentraler Luxemburger Beteiligung: Désirée Nosbusch, Schauspielerin, Moderatorin, neuerdings auch Regisseurin – ihr Regiedebüt „Poison“ kam gerade ins Kino –, und auch in Deutschland ein Star, führt an diesem Donnerstagabend als Moderatorin durch die heutige Eröffnungsgala im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz. Der Abend ist nicht nur für Nosbusch eine Premiere, es ist auch das erste Festival unter der Ägide der Amerikanerin Tricia Tuttle, die die Berlinale-Leitung im letzten Frühjahr vom vielerorts ungeliebten Leitungsduo Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek übernahm. Vor Tuttle liegen viele ungelöste Probleme und Herausforderungen.