Luxemburg-Stadt

Verseuchter Boden und 32 Bäume, die gefällt werden müssen

Bei der Renaturierung der Petruss sind Bauarbeiter auf verseuchten Boden gestoßen. Damit dieser Boden entsorgt werden kann, müssen allerdings 32 Bäume gefällt werden, teilte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch im City Breakfast, dem monatlichen Treffen mit der Presse, mit. Ein weiteres Thema war die geplante Wiedereröffnung des Impfzentrums auf dem Limpertsberg.

Am 8. März öffnet das Impfzentrum in der Victor-Hugo-Halle wieder

Am 8. März öffnet das Impfzentrum in der Victor-Hugo-Halle wieder Foto: Editpress/Alain Rischard

Im Juni 2020 hat die erste Bauphase zur ökologischen Renaturierung der Petruss begonnen. Kosten soll das Vorhaben rund 25 Millionen Euro. Die Renaturierung des Stadtbaches soll unter anderem dabei helfen, das Überschwemmungsrisiko zu verringern. Schräg gegenüber dem Skatepark entlang der Petruss sind Bauarbeiter nun auf eine Mauer gestoßen, die so auf keinen Plänen vermerkt war. „Hinter dieser Mauer wurde einfach Boden abgelagert, der dann abzurutschen drohte. Proben haben ergeben, dass dieser Boden verseucht ist. Die Mauer musste abgetragen werden, genau wie der Boden“, erklärte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP). Trotz allem soll der vorgeschriebene Zeitplan für die Baustelle eingehalten werden und der erste Abschnitt im Frühjahr 2023 fertig werden. Der verseuchte Boden stammt wahrscheinlich noch von der 1866 im Petrusstal gegründeten Gasfabrik. Genau genommen befand sich damals an besagter Stelle ein Gasometer. 

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