Neue Ausstellung in Esch
„Verschwonne Gebäier“: Wo Mauern fielen und Geschichten blieben
Archive sollen keine verstaubten Katakomben sein, sondern lebendige Zeugen der Geschichte. Die Ausstellung „Verschwonne Gebäier“ in Esch zeigt eindrucksvoll, wie einstige Bauwerke die Identität der Stadt geprägt haben. Eine Zeitreise.
Bei der Vernissage: Die Ausstellung „Verschwonne Gebäier“ in der Alzettestraße in Esch ist noch bis zum 26. April geöffnet Foto: Editpress/Alain Rischard
Was als beiläufiger Schaufensterbummel beginnt, wird für Sonia und Silvio zu einer Zeitreise. Die Vernissage der Ausstellung „Verschwonne Gebäier“ führt die beiden Passanten in ein Esch, das es so nicht mehr gibt. Einst umgab eine Ringmauer die Stadt, der rote Turm im Stadtwappen war einer der vier Haupttürme, und die Alzette floss, wie in der Nationalhymne „Ons Heemecht“ besungen, draußen vor den Toren durch die Wiesen.