Sommerserie

Unsere Lieblingsorte (12): Die 1.000 Gesichter des Fond-de-Gras

Im Minett-Park kann man stundenlang spazieren gehen und keiner Menschenseele begegnen – oder auf einer 50 Meter langen Strecke gleich mehrere Bekannte wiedersehen. Was man im Endeffekt dort erlebt, das hängt viel von der Tageszeit, dem Wetter oder der Veranstaltung, die gerade stattfindet, ab.

Im „Giele Botter“ können Besucher stundenlang wandern, ohne dabei auf andere Menschen zu treffen

Im „Giele Botter“ können Besucher stundenlang wandern, ohne dabei auf andere Menschen zu treffen Foto: Tageblatt-Archiv

Der Minett-Park setzt sich aus dem Freiluftmuseum im Fond-de-Gras, dem Örtchen Lasauvage, der archäologischen Fundstelle „Tëtelbierg“ sowie dem Naturschutzgebiet „Giele Botter“ zusammen. Das Freilichtmuseum Fond-de-Gras ist mit dem „Train 1900“ und seinen schönen historischen Lokomotiven per Bahn oder per Auto von Niederkorn aus zu erreichen. Die historischen Gebäude, die technischen Anlagen sowie auch zahlreiche Informationsschilder geben Auskunft über die Industrieaktivitäten, die die Geschichte Luxemburgs ab Ende des 19. Jahrhunderts prägten. Das Gebiet des Fond-de-Gras ist ein kleines Tal mit zahlreichen Galerien. Zu seinen wichtigsten Elementen zählen: die Arbeiterwohnungen, der Krämerladen „Victor Binck“, die ehemalige Elektrizitätszentrale von Paul Wurth, eine beeindruckende Walzstraße, mehrere alte Stolleneingänge, ein weites Zugnetz, ein Bahnhof und mehrere Eisenbahnhallen.

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