Schengen 

Ungewisse Zukunft für den Campingplatz, Kaffeemaschinen und zentrale Grundschule

Schengen ist bekannt für seine Feste, seine interkulturellen Begegnungen im Dreiländereck, Wein und Tourismus. Das ist im Corona-Jahr und -modus ersatzlos ausgefallen. Vieles ist anders als früher. Die Gemeindemitarbeiter haben sich mehrmals testen lassen, das Team im Rathaus arbeitet in Wechselschichten. In seinem Büro stellt Bürgermeister Michel Gloden (48) sich Fragen zur Zukunft.

Schengen im Dreiländereck ist nicht nur Winzerdorf, sondern auch Touristenziel. Wie es 2021 mit den Festen, für die die Gemeinde bekannt ist, weitergeht, ist unklar. 

Schengen im Dreiländereck ist nicht nur Winzerdorf, sondern auch Touristenziel. Wie es 2021 mit den Festen, für die die Gemeinde bekannt ist, weitergeht, ist unklar.  Foto: Wiebke Trapp

„Ich weiß nicht, ob wir im Herbst wieder eine ,Hunnefeier‘ mit bis zu 8.000 Besuchern feiern können“, sagt Michel Gloden nachdenklich. „Was ist dann normal?“, fragt er. Das ist bislang noch unklar, denn überwunden ist die Pandemie noch lange nicht. Diese Einsicht ist im Rathaus in Remerschen allgegenwärtig. In einer Sache ist er sich allerdings sicher. „Ob sich die Menschen wie früher in Ischgl oder Mallorca so schnell wieder in Massen treffen wollen, bezweifele ich“, sagt er. „Sie werden sich ins Freie orientieren.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren