Abriss der „Keeseminnen“

Umweltministerium nimmt Escher Bürgermeister in die Pflicht

Die letzten warmen Sommertage konnten die Bewohner der Escher „Hiel“ nicht wirklich genießen, denn eine riesige Staubwolke hing vom 6. bis zum 18. September über dem Viertel. Verursacht wurde sie durch die Abrissarbeiten der „Keeseminnen“ auf der angrenzenden „Lentille Terres Rouges“. Jetzt hat das Umweltministerium auf die Beschwerde der Anwohner reagiert.

Das Foto wurde am 17. September von einer Anwohnerin aufgenommen und zeigt die Staubwolke über dem Viertel

Das Foto wurde am 17. September von einer Anwohnerin aufgenommen und zeigt die Staubwolke über dem Viertel Foto: privat

Am 22. September hat das Umweltministerium zwei Mitarbeiter auf die Baustelle geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. In ihrer Antwort auf die Beschwerde, die das Tageblatt einsehen konnte, schreibt das Ministerium: „Dans ce contexte, nous tenons à préciser que les travaux de démolition font objet de l’autorisation délivrée en date du 9 août par le bourgmestre de la Ville d’Esch-sur-Alzette. En l’occurence, il incombe donc au bourgmestre de la ville d’Esch-sur-Alzette de veiller à ce que le voisinage ne soit pas incommodé par des émissions de poussières anormales résultant des travaux de démolition en question.“ 

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