Deutscher Buchpreis
Um was geht es?
Ein Vater reist mit seinem Sohn in das Hügelland, aus dem seine Familie stammt, um den Geistern seiner suizidgetriebenen Vorväter gegenüberzutreten: „Serpentinen“ ist ein soziologisch gefärbter Roman über psychische Krankheit, die deutsche Vergangenheit und Loslassen.
Foto: wez528 (Pixabay)
„Familienbla“ nennt es der Erzähler von „Serpentinen“ – „die Ereignisschilderung, die jedes Mitglied der Familie Wort für Wort mitsprechen konnte“, das Narrativ, das aus Legenden und ein paar wiederkehrenden Anekdoten besteht, die eigentlich nur dazu dienen, den Mantel des Schweigens, unter dem man die wahre Familiengeschichte verbirgt, erzählerisch bunt zu gestalten.