Sanem

„Über 100 Jahre alte Bäume sind nicht so einfach zu ersetzen“: Bürgerinitiative erinnert an Kahlschlag

Drei Jahre nach einer umstrittenen Rodung im „Bobësch“ pflanzen Bürger neue Bäume – und klagen an. Der ökologische Schaden sei mutwillig verursacht worden, obwohl die Arbeiten nie nötig gewesen seien.

Mehrere junge Eichen und Hainbuchen wurden von den BIGS-Mitgliedern eingesetzt

Mehrere junge Eichen und Hainbuchen wurden von den BIGS-Mitgliedern eingesetzt Foto: Editpress/Alain Rischard

Mit Schaufeln, jungen Bäumen und immer noch Wut im Bauch rückten am Samstagmorgen im „Bobësch“ die Mitglieder der „Biergerinitiativ Gemeng Suessem asbl“ (BIGS) an. Ihr Ziel: dort neue Bäume anzupflanzen, wo vor genau drei Jahren am Rand des CR 110 mehrere alte Bäume gefällt worden waren. „Und wie wir heute sehen, war der Schaden absolut unnötig“, urteilt BIGS-Sprecherin Patrizia Arendt.

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