Manipulative Verkaufstricks?

ULC legt Beschwerde gegen den Online-Billigmodehändler Shein ein

Mit einer europaweiten Beschwerde gehen Verbraucherschützer gegen den Online-Riesen Shein vor. Der Vorwurf: gezielte Manipulation der Kundschaft durch psychologische Verkaufstricks. Die Union „Luxembourgeoise des consommateurs“ (ULC) fordert ein Ende unlauterer Geschäftspraktiken – und wirft zugleich ein kritisches Licht auf die gesamte Fast-Fashion-Branche.

Europäische Verbraucherschützer werfen Shein manipulative Verkaufstricks vor – eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission soll unfaire Praktiken stoppen

Europäische Verbraucherschützer werfen Shein manipulative Verkaufstricks vor – eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission soll unfaire Praktiken stoppen Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die Union „Luxembourgeoise des consommateurs“ (ULC) hat gemeinsam mit 24 weiteren europäischen Verbraucherorganisationen eine Beschwerde gegen den Online-Modehändler Shein bei der Europäischen Kommission eingereicht. Das schreibt die UCL am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Grund sind sogenannte „Dark Patterns“ – manipulative Designs und Verkaufstaktiken auf der Webseite und in der App des Unternehmens, die Verbraucher zu übermäßigem Konsum verleiten sollen.

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