Kinderbetreuung in der Krise

Trotz Pandemie lässt die Nachfrage nach Au-pairs in Luxemburg nicht nach

Die Pandemie hatte keinen bedeutenden negativen Einfluss auf die Anfragen von Au-pairs in Luxemburg, meldet der „Service national de la jeunesse“ (SNJ). Viele junge Menschen kämen dank des Programms weiterhin ins Großherzogtum. Bei den Anfragen neuer Gastfamilien habe die Nachfrage vor allem im Sommer abgenommen. Danach sei das Interesse besonders bei Home-Office-Eltern gestiegen. 

Das Au-pair-Programm hilft den Eltern bei der Kinderbetreuung

Das Au-pair-Programm hilft den Eltern bei der Kinderbetreuung Symbolbild: dpa/Sebastian Kahnert

Während der Pandemie hat die Nachfrage für Au-pair-Aufenthalte in Luxemburg nicht nachgelassen. Das sagt Jessica Grewer von der Au-pair-Vermittlung des „Service national de la jeunesse“ (SNJ) auf Anfrage gegenüber dem Tageblatt. „Es ist in der Statistik aufgefallen, dass die Nachfrage im Zeitraum von Juni 2020 bis September 2020 abgenommen hat“, sagt Grewer. Danach sei das Au-pair-Programm aber trotzdem wie die Jahre zuvor abgelaufen. „Zwischen September und Dezember 2020 begründeten viele Gastfamilien ihre Anfrage damit, dass sie im Home-Office arbeiten mussten. Somit war das Au-pair-Programm sehr interessant für sie“, sagt Grewer. 

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