„Croix-rouge“

Trotz Pandemie kein Mangel an Blutspenden in Luxemburg – ein Besuch im Blutspendezentrum

Entgegen aller Befürchtungen hatte das luxemburgische Rote Kreuz trotz Pandemie bisher nicht mit einem Mangel an Blutspenden zu kämpfen. Die Solidarität der Menschen war in der Zeit des Lockdowns sogar so groß, dass sich innerhalb von sechs Wochen mehr neue Spender registriert haben als sonst in einem ganzen Jahr. Jetzt sei es wichtig, dass die Motivation nicht abebbt, sagen die Verantwortlichen. Das Tageblatt war zu Besuch im Blutspendezentrum unweit der hauptstädtischen „Kinnekswiss“.

Im obersten Stockwerk des Blutspendezentrums werden Blutplättchen- und Plasmaspenden abgenommen. Dabei fließt das Blut durch eine spezielle Maschine, die Plättchen, Plasma und rote Blutkörper trennt. Was nicht gebraucht wird, kommt direkt zurück zum Spender. 

Im obersten Stockwerk des Blutspendezentrums werden Blutplättchen- und Plasmaspenden abgenommen. Dabei fließt das Blut durch eine spezielle Maschine, die Plättchen, Plasma und rote Blutkörper trennt. Was nicht gebraucht wird, kommt direkt zurück zum Spender.  Foto: Editpress/Julien Garroy

Eine junge Frau, ausgestattet mit Maske, betritt am Montagnachmittag das Blutspendezentrum des Roten Kreuzes in der Hauptstadt. „Haben Sie ihre Temperatur bereits gemessen?“, fragt die Mitarbeiterin am Empfang. Die junge Frau tritt an eine Säule heran, die gleich darauf piepst. 36,5 Grad Celsius – ein grünes Licht leuchtet auf. Sie desinfiziert sich die Hände und geht zum Empfang.

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