Tageblättchen

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!

Auf der neuen Kinderseite vom Tageblatt entdecken Kinder in Luxemburg jede Woche Neues. Diese Woche lernst du die Tierärztin Carole kennen, hilfst dem Frechdachs mit seinem Buchstabensalat und findest mehr über Festsäle heraus.

Heute besuchen wir die Tierärztin Carole

Heute besuchen wir die Tierärztin Carole Grafik: Tageblatt

Dürfen wir vorstellen? Carole, die Tierärztin – Wenn Tiere Hilfe brauchen

von Carole Theisen

Carole streichelt liebevoll einen Hund im Park – engagierte Tierschützerin hilft Tieren in Not

Carole liebt Tiere und versucht, ihnen zu helfen Foto: Carole Theisen

In der Tierklinik Krakelshaff in Bettemburg arbeitet Carole Jungblut. Sie ist Tierärztin. Das bedeutet: Sie ist Ärztin für Tiere und schaut, ob sie gesund sind.

Jeden Tag kümmert sie sich um Hunde, Katzen, Vögel, Hamster, Kaninchen – manchmal sogar um Eidechsen. „Im Grunde machen wir das Gleiche wie ein Kinderarzt“, erklärt sie. „Wir hören das Herz ab, schauen in die Ohren, prüfen die Augen und kontrollieren die Haare – oder eben das Fell.“

Einmal im Jahr bekommen die Tiere auch eine Impfung.

Kleines Wörter-Lexikon

Impfung: Eine Spritze, die vor Krankheiten schützt.
Ultraschall: Eine Untersuchung, bei der man mit Schallwellen ins Innere des Körpers schauen kann.
Narkose: Ein Medikament, das dafür sorgt, dass man tief schläft und nichts spürt.

Wenn ein Tier krank ist, benutzt Carole besondere Geräte. Mit einem Ultraschall kann sie zum Beispiel das Herz ansehen.

Manchmal braucht es auch ein Röntgenbild, etwa wenn ein Tier etwas gebrochen hat oder etwas verschluckt hat, das es nicht soll.

Manchmal muss Carole auch operieren. Dann schläft das Tier tief und spürt nichts. Eine andere Tierärztin passt auf die Narkose auf. Sie sorgt dafür, dass das Tier gut schläft und wieder gut aufwacht.

Carole behandelt aber nicht nur kleine Haustiere. Kühe, Schafe oder Pferde kann man schlecht in die Klinik tragen. Deshalb fährt sie manchmal mit dem Auto zum Bauernhof. Stiefel an, Schutzanzug an – und los geht’s. Im Auto hat sie alles dabei: Spritzen, Stethoskop und sogar ein kleines Röntgengerät. Sie untersucht die Tiere draußen im Stall oder auf der Wiese.

Warum sie Tierärztin geworden ist? „Tiere können nicht sagen, wo es wehtut“, sagt sie. „Man muss lernen, sie genau zu beobachten.“

Carole liebt Tiere und interessiert sich für Medizin. Sie möchte verstehen, wie ein Körper funktioniert – und wie man ihm hilft, wieder gesund zu werden.

Ihr Beruf ist manchmal anstrengend, manchmal traurig, aber oft auch wunderschön. Denn wenn ein Tier gesund nach Hause läuft, dann weiß Carole: Genau dafür macht sie diesen Job.

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!
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© Foto: Carole Theisen

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!
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© Foto: Carole Theisen

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!
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Karneval! Wo hast du gefeiert?

vom „Zentrum fir politesch Bildung“

Kind in buntem Kostüm beim Faschingsfest, verkleidet als Superheld mit Maske und Umhang

Wo kann man in seiner Gemeinde feiern? Illustration: marcwilmes.com

Bob in kreativem Kostüm, verkleidet für Fasching oder Halloween, Spaß und Verkleidungsideen

Als was hat sich Bob wohl verkleidet? Illustration: marcwilmes.com

Hast du in der Schule Karneval gefeiert? Und als was warst du verkleidet? Vielleicht warst du sogar auf einer großen Karnevalsparty?

Dann warst du bestimmt im Kulturzentrum oder Festsaal deiner Gemeinde. Alle können diese Orte nutzen. Vereine wie der Fußballklub oder der Musikverein feiern dort Feste, veranstalten Konzerte oder machen Spielabende.

Auch die Gemeinde selbst nutzt diese Räume. Zum Beispiel, wenn sie den Menschen im Ort neue Pläne vorstellen möchte – etwa für Straßen oder ein neues Viertel. Oder wenn sie Ideen und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner sammeln will.

Menschen aus dem Ort können den Saal auch mieten, um eigene Feste zu feiern – Geburtstage, Hochzeiten oder andere besondere Tage.

Zeppi als bunter Clown mit roter Nase und farbenfroher Kostümierung verkleidet, Karnevalskostüm Idee

Als was hat sich Zeppi verkleidet? Illustration: marcwilmes.com

Warum sind solche Orte wichtig?

Ganz einfach: Hier werden Veranstaltungen organisiert, die sonst nicht möglich wären. Entweder weil sie zu viel Platz brauchen oder zu teuer werden. Festsäle sind Orte für alle. Die Menschen treffen sich, lernen sich kennen und fühlen sich als Gemeinschaft. Das ist wichtig, damit sich die Menschen wohlfühlen und gerne dort leben.

Unterwegs mit Zeppi und Bob in der Gemeinde

Hallo! Wir sind Zeppi und Bob. In den nächsten Monaten entdecken wir gemeinsam mit dir deine Gemeinde. Eine Gemeinde besteht meistens aus einer oder mehreren Ortschaften. Die Menschen dort tun sich zusammen und entscheiden über wichtige Dinge in deinem Alltag – zum Beispiel über Müllabfuhr, Wasser, Straßen oder Spielplätze. Mit uns erfährst du, wie das alles funktioniert und wie DU dich in deiner Gemeinde einbringen kannst.

Was macht das Zentrum fir politesch Bildung?

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!

Im „Zentrum fir politesch Bildung“ arbeiten Menschen, die Kindern und anderen Menschen helfen zu verstehen, wie Politik und Demokratie funktionieren. Das heißt, sie informieren und arbeiten Material aus zu diesen Fragen: Wie leben wir zusammen? Wer entscheidet über gemeinsame Regeln? Wie werden die Personen, die entscheiden, ausgesucht? Und WIE entscheiden sie? Wie können Kinder an den Entscheidungen teilnehmen?


Kennst du dich mit „Fuesent“ aus?

In Luxemburg ziehen bunte Umzüge durch die Straßen – überall wird gelacht, getanzt und gefeiert!

Aber oh je! Im ganzen Trubel habe ich meine 15 Karnevals-Wörter verloren.

Kannst du sie im Buchstabensalat wiederfinden? Hier kannst du das Rätsel herunterladen.


Kinderkalender

Tiere retten, Karneval feiern, Wörter suchen!

Mal-Atelier

Wann? Sonntag, 1. März, 10.00 Uhr.
Wo? Mudam (3, Park Dräi Eechelen, L-1499 Luxemburg-Kirchberg).
Was? Das Mudam lädt Kinder von drei bis fünf Jahren zum Mal-Atelier ein. Zuerst wird eine Geschichte erzählt, dann können die Kinder sich in ein Kunst-Abenteuer stürzen. Heraus kommt eine große, gemeinsame Zeichnung. Erwachsene können die Kleinen auf mudam.com/rsvp-mudamini anmelden. Wer mitmachen will, muss Englisch verstehen.

Spaziergang

Wann? Dienstag, 3. März, 15.00 Uhr.
Wo? P+R Kockelscheuer, Spielplatz.
Was? Wenn ihr Lust habt, mit eurer Familie den Wald zu entdecken und dabei neue Menschen kennenzulernen, spitzt die Ohren: „Die Waldwichtel“ ist eine Gruppe von Erwachsenen und Kleinkindern, die sich einmal im Monat zum gemeinsamen Waldspaziergang treffen. Es ist eine Natur- und Medienpädagogin dabei. Die Tour ist von der „ErwuesseBildung“ organisiert. Erwachsene müssen sich und die Kinder spätestens bis zu drei Tage vor dem Spaziergang auf ewb.lu anmelden. Die Sprachen: Luxemburgisch und Deutsch.

Wissenschaftslabor

Wann? Donnerstag, 5. März, 16.00 Uhr.
Wo? Naturmusée (25, rue Münster, L-2160 Luxemburg).
Was? Du bist 11, 12 oder sogar schon 13 Jahre alt? Das „Naturmusée“ hat was für dich: Du lernst in einem Atelier alles rund um Luftballons. Zum Beispiel, wie du sie zum Platzen bringst, ohne sie anzufassen. Oder wie du aus ihnen eine Rakete basteln kannst. Klingt großartig? Erwachsene können dich auf booking.mnhn.lu, per E-Mail (mediation@mnhn.lu) oder Telefon (+352 46 22 33 1) anmelden. Im Atelier wird Luxemburgisch gesprochen.

Musik-Theater

Wann? Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr.
Wo? Kulturhaus Niederanven (145, route de Trèves, L-6940 Niederanven).
Was? „BullyBully“ ist ein lustiges Stück für Kinder zwischen drei und fünf Jahren, in dem Musik und Schauspiel im Mittelpunkt stehen – und die Frage: Unterscheiden sich Kinder wirklich von wichtigen Menschen aus der Politik? Zwei Figuren suchen auf der Bühne nach einer Antwort. Erwachsene könne auf khn.lu Karten bestellen. Das Stück dauert vierzig Minuten und kommt ohne Worte aus.

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