Im Kino

„The Monkey“ von Oz Perkins ist ein Affentheater

Nach „Longlegs“ kehrt Regisseur Oz Perkins mit „The Monkey“ zurück auf die Kinoleinwand. Sein neuer Horrorfilm um einen aufziehbaren Spielzeugaffen, der scheinbar wahllos den Tod von Menschen herbeizuführen vermag, ist ein weiteres Beispiel für einen unausgeglichenen Genremix.

Ein Affe sorgt für Angst und Schrecken: In „The Monkey“ kommt es durch dieses Spielzeug zu tragischen Todesfällen

Ein Affe sorgt für Angst und Schrecken: In „The Monkey“ kommt es durch dieses Spielzeug zu tragischen Todesfällen Quelle: imdb.com/Foto: Courtesy of Neon

Oz Perkins ist ein Drehbuchautor und Regisseur, der für viele als eine neue und erfolgsversprechende Stimme des zeitgenössischen Horrorfilms gelten darf. Sein Regiedebüt gab er 2015 mit dem psychologischen Horrorfilm „The Blackcoat’s Daughter“, der für seine dichte Atmosphäre und starke schauspielerische Leistung gelobt wurde. Sein zweiter Film, „I Am the Pretty Thing That Lives in the House“ (2016), vertieft sich in Themen wie Angst und Isolation. Darauf folgte „Gretel & Hansel“ (2020), eine Neuinterpretation des klassischen grimmschen Märchens, das sich durch seine düstere, atmosphärische Erzählweise und feministische Note auszeichnet. Der Film legt einen starken Fokus auf die psychologischen Aspekte der Charaktere und die Beziehung zwischen den Geschwistern, während er gleichzeitig mit Themen wie Erwachsenwerden und der Konfrontation mit dem Unheilvollen spielt.

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