Luxemburg-Stadt
Terrasse im „Stater Park“ öffnet auch dieses Jahr wieder
Für die Freiluftausstellung LUGA wurde diese erstmals umgesetzt, nun bestätigt die Stadt Luxemburg: Die Terrasse im „Stater Park“ öffnet auch in diesem Jahr wieder. Luka Heindrichs von „De Gudden Wëllen“ verrät, was die Gäste dort erwartet.
Noch wirkt der Standort im Stadtpark, an dem sich im vergangenen Sommer eine Terrasse befand, etwas trist. Das wird sich bald ändern. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Das Wetter wird in den kommenden Tagen wechselhafter und doch hat der kalendarische Frühling bereits begonnen. Auch in Luxemburg laufen die Vorbereitungen für die Terrassensaison schon. In der Hauptstadt eröffnet in diesem Jahr erneut mitten im städtischen Park eine Terrasse: der „Mikrokosmus“. „Der Schöffenrat hat grünes Licht für die Pop-up-Bar im städtischen Park im Sommer 2026 gegeben“, teilt die Pressestelle der Stadt Luxemburg auf Nachfrage mit.
Wie schon in der ersten Saison im vergangenen Jahr soll die nahe der Villa Vauban gelegene Bar unter freiem Himmel laut Gemeinde vom Frühjahr bis in den späten Sommer geöffnet sein. Ein genaues Eröffnungsdatum steht noch nicht sicher fest, allerdings soll es bald so weit sein. „Wir rechnen damit, nach den Osterferien in der dritten Aprilwoche zu eröffnen. Es hängt aber vom Wetter ab“, erklärt Luka Heindrichs von „De Gudde Wëllen“.
Herausforderung Regen
Er ist einer von drei Gründern des in der Oberstadt ansässigen Kultclubs. Nachdem dieser bereits vor einigen Jahren eine Panoramaterrasse auf der Corniche eröffnete, wurde im vergangenen Jahr für die Freiluftausstellung „Luxembourg Urban Garden“ (LUGA) erstmals eine Pop-up-Bar im Stadtpark eingerichtet. Luka Heindrichs erzählt: „Das war nur die Terrasse – sonst nichts. Das ist etwas anderes, als wenn man eine Bar oder ein Restaurant mit Terrasse betreibt.“

Die Bilanz der Open-Air-Bar vom letzten Jahr fällt laut Luka Heindrichs positiv aus Archivfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Der Gründer erklärt, dass an regnerischen Tagen „kein Mensch“ im Park unterwegs ist und eine Bar unter freiem Himmel in Hinsicht auf die Personalplanung Herausforderungen mit sich bringt. Daher kann man sich vorstellen, in diesem Jahr an Schlechtwettertagen geschlossen zu bleiben. Wenn Luka Heindrichs an die sonnigen Monate im letzten Jahr zurückdenkt, gerät er aber ins Schwärmen: „Mai, Juni und Juli waren bombenhaft, das war wirklich cool. Der Ort ist super.“
In diesem Jahr soll wieder das Gemeinschaftliche im Fokus stehen. Vor Ort wird ein Programm wie z.B. DJ-Sets am Nachmittag geboten. „Wir wollen Sachen anbieten, die gut zum Stadtpark passen. Aber da wir noch nicht so lange Bescheid wissen, dass es auch in diesem Jahr klappt, haben wir erst mit der Planung begonnen.“ Ob die Terrasse langfristig bleibt, ist offen. Luka Heindrichs sagt dazu: „Wir haben das O.k. für diesen Sommer bekommen, danach sehen wir weiter. Aber das Modell hat die Stadtverantwortlichen überzeugt und sie waren glücklich damit.“
Positive Bilanz
Auch Heindrichs spricht von einer „ganz positiven“ Erfahrung. Erstmals bot der Kultclub auch Essen an. „Dieser Ort wurde ja noch nie so genutzt. Es war eine Herausforderung, aber es hat funktioniert“, sagt er begeistert. Das Projekt bezeichnet er liebevoll als „Bistro im Park“. Auch in diesem Jahr wird inmitten von Grün wieder Essen angeboten. „Es werden nicht genau die gleichen Gerichte sein, aber eine ähnliche Richtung. Es soll ein cooles, einfaches und nettes Angebot mit biologischen und Fairtrade-Produkten sein.“

Die grauen Container sind notwendig, damit mitten im Grünen Essen und Getränke angeboten werden können Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Luka Heindrichs und seine beiden Mitgründer betreiben in der Hauptstadt übrigens zwei weitere Außenbereiche: einen bei den Rotondes und die Panoramaterrasse auf der Corniche mit Blick auf das Alzettetal, den Grund und das Rham-Plateau. Die bei vielen beliebte Aussichtsterrasse hat das Team kürzlich renoviert. Luka Heindrichs kündigt an: „Wir sind bereit, bald zu öffnen – es hängt nur noch vom Wetter ab.“